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Fabian Knecht
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ONBOARDING

SETUP-GUIDE

Dein Kunden-Notebook in NotebookLM

Was du danach hast: ein Notebook je Kunde mit seinen Unterlagen und dem Onboarding-Gespräch. Dazu drei Fragen. Ihre Antworten prüfst du am Original, statt das Briefing aus der Erinnerung zu bauen. Rechne mit 10 Minuten pro Kunde.

NotebookLM heißt bei Google inzwischen Gemini Notebook. Die App und die Adresse bleiben gleich: notebooklm.google.

Voraussetzungen

  • Ein privates Google-Konto reicht. Ohne Abo bis 50 Quellen je Notebook (Google AI Pro: 300), je Quelle bis 500.000 Wörter oder 200 MB. Für ein Onboarding reicht das
  • Die Unterlagen als Datei oder Link: PDF, DOCX, TXT, Google Docs, die Website als URL oder eingefügter Text
  • Das Gespräch als Aufnahme (MP3, M4A, WAV, MP4; wird beim Import transkribiert) oder als Transkript (TXT)
  • Keine Dateien, an denen du keine Rechte hast. Und keine Kundenunterlagen in ein geteiltes Notebook

Ein Notebook je Kunde. Die Notebooks sind voneinander getrennt. Für Kunde A stammen die Antworten nie aus den Unterlagen von Kunde B.

So richtest du es ein

1 · Notebook anlegen

Wähle auf notebooklm.google Neues Notebook erstellen. Das Pop-up fragt sofort nach der ersten Quelle. Benenne das Notebook nach Kunde und Anlass:

Studio Nord – Onboarding

2 · Die Unterlagen hineinlegen

Links Quellen hinzufügen: Datei, Google Drive oder Website. Eine Drive-Quelle bleibt mit dem Original verbunden. Ändert der Kunde sein Briefing, ist es beim nächsten Öffnen aktuell. Von einer Website kommt nur der Text an, keine Bilder und nichts hinter einer Paywall. Die Gesprächsaufnahme lädst du als Audio hoch, NotebookLM transkribiert sie. Ab fünf Quellen sortiert es mit Labels.

3 · Die drei Fragen stellen

Im Chat steht bereits eine Zusammenfassung aller Quellen. Stelle darunter die drei Fragen aus dem Video in einem Prompt (Vorlage nächste Seite). Soll die Antwort nur aus dem Gespräch stammen, hake links die anderen Quellen ab.

4 · Die Quellenangaben prüfen

Jede Antwort trägt Zitatnummern. Fährst du mit der Maus darüber, siehst du den Wortlaut, ein Klick springt an die Stelle in der Quelle. Was ins Briefing geht, hast du am Original gelesen. Eine Antwort ohne Zitat ist eine Rückfrage, kein Fakt. Gute Antworten sicherst du mit In Notiz speichern, die Zitate bleiben klickbar.

Drei Vorlagen zum Loslegen

Die Dokumentenliste fürs Kunden-Onboarding

  • Angebot oder Vertrag: die verbindlich festgehaltenen Zusagen
  • Briefing oder ausgefüllter Fragebogen des Kunden
  • Aufnahme oder Transkript des Onboarding-Gesprächs
  • Website des Kunden als URL
  • Bisherige Werbemittel und Texte: Anzeigen, Mails, Landingpages
  • Markenunterlagen: Logo-Regeln, Tonalität, Farben
  • Notizen aus Vorgesprächen und Vertrieb. Dort findest du die Widersprüche
  • Zugangsdaten, Passwörter, Rechnungen: gehören nicht in ein Notebook

Die drei Onboarding-Fragen

Beantworte aus den Quellen, mit Zitat je Punkt:
1. Was wurde dem Kunden zugesagt?
2. Was will der Kunde als Erstes umgesetzt haben?
3. Welche Punkte sind noch offen oder unklar?
Nenne bei jedem Punkt die Quelle. Was in keiner
Quelle steht, markiere als „nicht belegt".

Der Widerspruchs-Check

Wo widersprechen sich die Quellen? Liste jede Stelle
mit beiden Aussagen, beiden Zitaten und dem Datum der
Quelle. Sag, welche Fassung die neuere ist.

Die häufigste Fehlerquelle

Die Antwort klingt sicher, aber die Quelle fehlt. Ohne die Gesprächsaufnahme im Notebook beantwortet es „Was wurde zugesagt?" aus dem Angebot, nicht aus dem, was gesagt wurde. Und ein sehr kurzes Dokument zitiert NotebookLM als Ganzes statt an der Stelle. Dann prüfst du nicht mehr, du glaubst. Also erst die Aufnahme hinein, dann fragen.

Ein Gespräch, das du nachschlagen kannst

Fast jeder schreibt das Briefing aus der Erinnerung. Ein Notebook je Kunde einzurichten dauert zehn Minuten. Danach kannst du jede Aussage aus dem Onboarding an der zugehörigen Stelle nachschlagen.

NotebookLM. Aus Video 007. Auf Instagram kommentierst du ONBOARDING unter das Video.

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